Nano im Dialog
Jede Zukunftstechnologie birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Vorausschauendes, verantwortungsvolles Forschen und Handeln sind oberstes Prinzip, um das Potenzial der Nanotechnologie optimal auszunutzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung setzt sich durch seine Fördermaßnahmen aktiv für einen sicheren Umgang mit der Nanotechnologie ein. Mögliche Auswirkungen für Mensch und Umwelt sollen wissenschaftlich frühzeitig erkannt, fundiert abgeschätzt und langfristig beherrscht oder gänzlich vermieden werden können.
Die Forschung zu Auswirkungen der Nanotechnologie behandelt zum Beispiel:
- die Eigenschaften von NanomaterialienNanomaterialien
Werkstoffe mit einer Abmessung oder Strukturierung unter 100 nm.
in Abhängigkeit von z. B. ihrer Größe und Wechselwirkung mit anderen Stoffen - mögliche Aufnahmewege in den menschlichen Organismus
- die Verweildauer, Verbreitung, Wirkung (Allergien, Unverträglichkeiten, Krebsentstehung etc.) von NanomaterialienNanomaterialien
Werkstoffe mit einer Abmessung oder Strukturierung unter 100 nm. - das Verhalten von NanomaterialienNanomaterialien
Werkstoffe mit einer Abmessung oder Strukturierung unter 100 nm.
in der Umwelt
Die Ergebnisse werden genutzt für:
- Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz
- Umweltschutzmaßnahmen
- Entwicklung neuer Sicherheitsstandards, Anpassung der Gesetzgebung (z. B. Chemikalienrecht, Arzneimittelrecht, Kosmetikrecht, Lebensmittelrecht)
- Maßnahmen der Verbraucherinformation und des Verbraucherschutzes
Sicherheitsforschung
Aufgrund der rasanten Entwicklung der Nanotechnologie erfährt auch die Sicherheitsforschung einen Ausbau und eine Fortentwicklung. Einen umfassenden Überblick über abgeschlossene und laufende Forschungsvorhaben liefert das Portal DaNa (Erfassung, Bewertung und breitenwirksame Darstellung von gesellschaftlich relevanten Daten und Erkenntnissen zu Nanomaterialien). mehr














