Forschen, Entdecken, Entwickeln: Das nano Zukunftslabor

Symbolbild für den Themenbereich Forschungslabor

Im nanoTruck des Bundesminsteriums für Bildung und Forschung erleben Sie Forschung zum Anfassen anhand modernster Instrumente, die unseren Blick in die Nanowelt möglich machen. Hier lernen Sie einige davon kennen.

Instrumenten-Ausstattung des nanoTruck

Treffpunkt Nanowelten
Elektronenmikroskop im Labor

Strahlen für Schärfe: Das Elektronenmikroskop

Der Kopf eines Flohs mit Härchen darauf, der AIDS-Erreger HIV im Moment der Infektion einer Körperzelle oder die Feinstruktur von Computerchips – wir kennen diese Bilder erst, seit hoch leistungsfähige Mikroskope sie uns zeigen. Zum Beispiel das Elektronenmikroskop. Es macht bis zu zweitausendmal feinere Strukturen sichtbar als ein herkömmliches Lichtmikroskop und ist deshalb beispielsweise in der modernen Medizin, den Materialwissenschaften oder der Halbleiterindustrie ein unverzichtbares Werkzeug für Forschung und Qualitätskontrolle. mehr

Treffpunkt Nanowelten
schematische Darstellung der Funktionsweise eines Rastertunnelmikroskops

„Finger“ für atomare Oberflächen: Rastersondenmikroskope

Rastersondenmikroskope „erfühlen“ die Nanostruktur von Oberflächen. Ihr wichtigstes Bauteil ist eine spitze Nadel von wenigen 100 Mikrometern Länge, die optimalerweise in einem einzigen AtomAtom
Kleinste Einheit eines chemischen Elements. Das leichteste Atom ist das Wasserstoffatom.
endet. Für die Messung wird diese Spitze an die Probenoberfläche herangeführt und rasterförmig darüber hinweg bewegt. Dabei „fühlt“ der Sensor eine abstandsabhängige physikalische Wechselwirkung, die als Messsignal dient. Im Computer wird das Signal anschließend in ein dreidimensionales Bild umgewandelt. 

Manche Betrachter fühlen sich durch die so erzeugten Bilder an die Oberfläche eines Eierkartons erinnert. Dabei entspricht jeder „Berg“ bei ausreichend hoher Auflösung einem AtomAtom
Kleinste Einheit eines chemischen Elements. Das leichteste Atom ist das Wasserstoffatom.
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