Nanotechnologie studieren

Der akademische Weg zu einer Karriere in der Nanotechnologie führt über ein Studium an einer Fachhochschule oder an einer Universität. Bundesweit bieten schon 26 Hochschulen insgesamt 30 fachspezifische Studiengänge im Bereich der Schlüsseltechnologie an: von Nanotechnologien und Nanowissenschaften bis hin zu Nanoelektronik, Nanochemie und NanobiotechnologieNanobiotechnologie
Nanobiotechnologie ist die interdisziplinäre Schnittmenge zwischen Nanotechnologie und Biotechnologie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese Schnittmenge in seine Förderprogramme aufgenommen.
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Studierende der Nanotechnologie haben gut lachen: Die Karrierechancen sind bestens! (Foto: Pixland)

Zahlreiche klassische Studiengänge (z. B. Chemie, Physik, Biologie, Biotechnologie, Medizin) bieten einen soliden Einstieg und Spezialwissen in Fachgebieten, die direkt dem Feld der spannenden Zukunftstechnologie zugeordnet werden (z. B. Analytik).

Aktuell (Stand Oktober 2010) bieten darüber hinaus bereits 26 Hochschulen insgesamt 30 spezielle Studiengänge an, die mit dem Grad „Master“, „Bachelor“, einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Diplom oder mit Zertifikat abgeschlossen werden.

Damit ist die Grundlage für eine zukünftige Tätigkeit als Gruppen- bzw. Abteilungsleiter in der Industrie oder an einer Hochschule ebenso geschaffen wie für eine Professur. Ausgewählte Studienangebote in der deutschen Nanotechnologie:

Detaillierte Informationen zu den Nano-Bildungsangeboten sind unter http://bildung-beruf.nanonet.de zusammengestellt. Die einzelnen Nano-Studiengänge sind kartografisch, interaktiv und als Porträts unter http://nano-bildungslandschaften.de/ abrufbar.

Download Info-Flyer:
Studiengänge zur Nanotechnologie an deutschen Universitäten und Fachhochschulen
(Quelle: VDI Technologiezentrum im Auftrag des BMBF, Stand: Juni 2012)

Spitzen Nano-Wissenschaftler für Forschung und Wirtschaft

Die Unterstützung hoch qualifizierter Fachkräfte in der Nanotechnologie wirkt sich direkt auf den Erfolg dieser Schlüsseltechnologie in Deutschland aus. Denn gerade jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liefern durch innovative Ideen und Kreativität neues Wissen und wertvolle Lösungsansätze für wichtige Fragestellungen.

Aus diesem Grund beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Nachwuchswettbewerb NanoFutur fortzusetzen und einen ähnlichen Wettbewerb, „NanoMatFutur“ ins Leben zu rufen.

Der Förderwettbewerb "NanoMatFutur" soll verstärkt deutschen Nachwuchswissenschaftlern aus den Bereichen Nano- und Werkstofftechnologien, die momentan an einer ausländischen Einrichtung forschen, den Aufbau einer Nachwuchsgruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung ermöglichen.

Die 5-jährige staatliche Förderung von „NanoMatFutur“ ermöglicht den Nachwuchstalenten am Beginn ihrer Karriere den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe. Gefördert werden sollen projektspezifische Ausgaben für Personal, Ausstattung und Verbrauchsmaterial.

Neben dem Nachwuchswissenschaftler als Leiter der Gruppe können 1-2 Postdocs, 1-2 Doktoranden und 1-2 Techniker finanziert werden. Die aufnehmenden Institutionen stellen den Nachwuchsgruppen ihre Infrastruktur (Arbeitsplatz, Ausstattung, Verwaltung etc.) zur Verfügung.

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