Nanotechnologie: Ausbildung, Studium und Beruf

Die Nanotechnologie ist eines der chancenreichsten Forschungs- und Anwendungsfelder der modernen Naturwissenschaften. Hier tüftelt die ganze Welt. Von Nord bis Süd und von West nach Ost – im Wettbewerb um die neuesten Entdeckungen im Nanokosmos geht es global richtig zur Sache. Für junge Menschen ist die Nanotechnologie ein chancenreiches Karrierefeld: man kann Nanotechnologie nicht nur studieren, sondern auch in einem Ausbildungsberuf erlernen.

Mit seiner exzellenten Forschungs- und Entwicklungslandschaft sowie bereits über 1.100 Unternehmen, die sich bundesweit mit der Nanotechnologie beschäftigen, ist Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt.

Schon heute stehen in der Industrie mehr als 70.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit dieser Schlüsseltechnologie in enger Verbindung - Tendenz steigend. Für technikbegeisterte Jugendliche, ambitionierte Nachwuchswissenschaftler und -ingenieure bedeutet dies gute Aussichten auf einen spannenden Karriereweg.

Nanotechnologie vernetzt Disziplinen: gemeinsam studieren, forschen und Erfolge feiern

Da in der Nanotechnologie oftmals die Grenzen der einzelnen Fachdisziplinen verschwimmen, wird sie auch als Querschnittstechnologie bezeichnet. Um den Aufbau und die Gesetzmäßigkeiten der Nanowelt zu verstehen, arbeiten Forscher immer häufiger in fächerübergreifenden Teams zusammen.

Chemiker, Physiker, Biologen, Mediziner, Mathematiker, Informatiker, Werkstoffwissenschaftler und Ingenieure forschen und veröffentlichen gemeinsam. Dies gilt für Hochschulen und Forschungseinrichtungen ebenso wie für die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von kleinen und großen Unternehmen - weltweit.

Nicht zuletzt diese Vernetzung zwischen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen macht den Beruf des Nanotechnologen bzw. der Nanotechnologin so interessant. Denn am Ende eines Forschungs- oder Entwicklungsprojektes werden keine „einsamen“ Erfolge gefeiert, sondern die Ideen und Leistungen einer ganz besonderen Truppe.

Azubis und Studierende gesucht: Die Nano-Forschung braucht junge Leute mit Köpfchen

Als ein relativ junges, interdisziplinäres Technologiefeld stellt die Nanotechnologie aber auch neue Anforderungen an Aus- und Weiterbildung, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung.

Neben der gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch internationale Wettbewerbe wie den Preis für junge Talente der Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), NanoMatFutur, und die stärkere Fokussierung der Berufsorientierung auf chancenreiche Beschäftigungsfelder, steht die gezielte Ansprache von Jugendlichen im Mittelpunkt der Förderinitiativen der Bundesregierung und des BMBF.
Die Dialoginitiative „nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten“ leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Jugendliche, die sich für Naturwissenschaften und Technik begeistern, können zudem mit der Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb "Jugend forscht" einen ersten Schritt für eine Karriere in einem MINT-Fach tun: http://www.jugend-forscht.de

Ausbildung, Studium und Beruf
zwei Wissenschaftler im Labor
Foto: Roche Diagnostics GmbH

Karrierewege in den Nanokosmos - Die Berufsausbildung

Wer sich für die Erforschung und Anwendung winziger Strukturen begeistert,der kann über eine Berufsausbildung seine Karriere in der Nanotechnologie einschlagen. mehr

Ausbildung, Studium und Beruf
Gruppe gut gelaunter junger Personen nebeneinander
Foto: Pixland

Karrierewege in den Nanokosmos - Das Studium

Ein anderer Weg zu einer Karriere im Bereich der Nanotechnologie führt über ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität. mehr

Ausbildung, Studium und Beruf
Regal mit Büchern
Foto: Sven Schneider/aboutpixel.de

Literaturtipps

Eine Auswahl weiterführender Informationen zum Download. mehr