„Unglaublich cool!“ – Der nanoTruck zu Besuch in der ehemaligen und in der aktuellen Bundeshauptstadt
Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten das Deutschlandfest in Bonn für einen Ausflug auf der Festmeile.Der nanoTruck zeigt sich erneut als Besuchermagnet
Auch wenn Bonn seit 1990 den Status als Bundeshauptstadt verloren hat, konnte sich die Stadt am Ufer des Rheins dennoch ihre Bedeutung in der nationalen und internationalen Politik bewahren. Spürbar wurde dieses Flair beim Deutschlandfest und NRW-Tag rund um den Tag der Deutschen Einheit, bei dem der nanoTruck in unmittelbarer Nähe der Villa Hammerschmidt Station machte. Der Besucher-Ansturm und das große Interesse ließen bei den erfahrenen Wissenschaftlern so manche Erinnerungen an vergangene Events mit dem nanoTruck aufkommen: „Zuletzt habe ich so viele Besucher bei uns in der Ausstellung erlebt, als wir in Warschau beim Science Picknick waren“, erinnerte sich Marco Kollecker. In Bonn musste zeitweise sogar der Zugang zum Obergeschoss geregelt werden, so Julia Donauer, denn aus Sicherheitsgründen dürfen sich dort nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig aufhalten.
Erfreulich fanden beide, dass der nanoTruck insbesondere bei jungen Leuten und Familien mit Kindern gut ankam, die sich alle sehr aufgeschlossen gegenüber der Nanotechnologie zeigten, die wie jede sehr junge Technologie neben vielfältigen Entwicklungschancen auch potenzielle Risiken birgt. Kein Wunder, denn schließlich ist Bonn nicht nur eine „politische“ Stadt, sondern beheimatet auch zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen, die sich mit diesem Technologiefeld befassen.
nano@Uni – Neues Veranstaltungsformat erfolgreich gestartet
Weiter ging die Reise in die aktuelle Hauptstadt nach Berlin, wo der nanoTruck anlässlich der BMBF-Konferenz WING.DE 2011 an der Beuth Hochschule für Technik zu Gast war. Ein idealer Termin, um ein neues Veranstaltungsformat im nanoTruck erstmals anzubieten: „nano@Uni“, so der Titel des Programmpunktes richtet sich speziell an Studentinnen und Studenten verschiedenster Fachrichtungen. „Mit einem Mix aus Kurzvorträgen und Nano-Praxis eröffnen sich auch Studenten, die auf den ersten Blick nichts mit der Nanotechnologie zu tun haben, völlig neue Perspektiven“, erklärt Marco Kollecker das Prinzip. Wichtigstes Element dabei ist das (seltene) „mobile“ Rasterelektronenmikroskop, der ganze Stolz der nanoTruck-Crew. So arbeiten Studenten der Elektrotechnik beispielsweise fast täglich mit Computerchips, die sie im nanoTruck nun einmal ganz genau unter die Lupe nehmen konnten.
Ein Angebot, das nicht nur bei den Beuth-Studenten sehr gut ankam. Auch zahlreiche Professoren unterschiedlicher Fachrichtungen fanden den Weg in den Truck und zeigten sich sowohl von der interaktiven Ausstellungswelt als auch von dem für ihre Studenten angebotenen Programm begeistert. Gerne denkt Julia Donauer an die Aussage einer Studentin zurück, die im Telefongespräch voller Enthusiasmus verriet: „Wir sind gerade im nanoTruck – es ist unglaublich cool hier!“ Für die Wissenschaftler war dies gleichzeitig ein schönes Lob für ihre Arbeit als auch eine passende Zusammenfassung eines ereignisreichen Aufenthaltes an der Beuth Hochschule.
Die Tour geht weiter
Für das nanoTruck-Team geht es nun langsam aber sicher auf die Zielgerade eines aufregenden Tourjahres 2011. Zuvor stehen aber noch einige sehr interessante Termine auf dem Truck-Fahrplan: Quer durch die Bundesrepublik, von Schleswig Holstein im hohen Norden bis Baden-Württemberg im Süden. Die genauen Termine und Standorte finden Sie immer aktuell im Tourplan auf der nanoTruck-Website: http://www.nanotruck.de/tour/standorte.html












