„Puzzle-Action“ im nanoTruck

„Auf die Puzzleteile, fertig, los!“ lautete das Motto für die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Stein und Oberasbach. Denn hier öffnete der nanoTruck zum letzten Mal seine Türen an einer Schule, bevor die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach nunmehr über zehnjähriger Laufzeit im März endet. –Doch kein Ende ohne gebührenden Abschied! Um die Bedeutung der Nanotechnologie hervorzuheben und zum Dank für die tollen Eindrücke der vergangenen Jahre, hatte das nanoTruck-Team zum Abschluss der Kampagne ein Puzzle im Gepäck, das in seiner Größe ganz und gar nicht „nano“ war.
Mit einem überdimensionalen Puzzle bedankte sich das nanoTruck-Team in Stein und Oberasbach stellvertretend für die erfolgreiche Tour.Mit einem überdimensionalen Puzzle bedankte sich das nanoTruck-Team in Stein und Oberasbach stellvertretend für die erfolgreiche Tour.

Stein – Beim Tourstopp am Gymnasium Stein wurde tatsächlich noch einmal ein Rekord in der langen Geschichte des nanoTrucks aufgestellt. Denn noch nie gab es an einer Schule so viele Ausstellungspräsentationen wie hier: 16 an der Zahl. Im Anschluss an die Begrüßung durch das nanoTruck-Team nahmen die beiden Wissenschaftler Dr. Meike Naumann und Dr. Marco Kollecker ihre Zuhörer mit in die winzige Welt der Nanotechnologie: Wie können kleinste Teilchen und Strukturen in der Medizin, der Umwelttechnik oder im Leichtbau helfen? Wie bringt man das gesamte Schriftgut der deutschen Bibliothek auf einen Mini-Datenspeicher?

Zum bevorstehenden Ende der Dialoginitiative besuchten auch der erste Bürgermeister der Stadt Stein, Kurt Krömer, und der Fürther Landrat, Matthias Dießl, den nanoTruck und ließen es sich nicht nehmen, an der Puzzleübergabe teilzunehmen. Denn für jede Schulklasse gab es am Ende der Ausstellungspräsentation ein Puzzleteil, das vor dem Truck platziert werden durfte. Dies ergab am Ende der beiden Tage ein Bild von gigantischem Ausmaß: Auf dem zwei Meter hohen und drei Meter breiten Bild bedankte sich das Team  bei allen Besucherinnen und Besuchern des nanoTrucks „für über zehn tolle Jahre“.

Oberasbach – Noch einmal Abbauen – noch einmal den Truck in voller Größe ausfahren. Nur ein paar wenige Kilometer entfernt vom ersten Standort, machte der nanoTruck zwei Tage später Station in der fränkischen Nachbarstadt Oberasbach. Hier war die mobile Erlebniswelt eines der Highlights beim Berufsinformationstag am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Unter dem Motto „Nie mehr Schule – und dann?“ hatten auch die Schülerinnen und Schülern des größten Gymnasiums im Landkreis Fürth die Möglichkeit, Teil der Abschiedsaktion zu werden: Nach spannenden Workshops und Grundlagenvorträgen puzzelten auch sie die Dankesnachricht erfolgreich zusammen. Das lockte natürlich auch viele neugierige Besucher an. Diese hatten nun die Ehre den nanoTruck im Rahmen der Offenen Tür ein letztes Mal zu erkunden, bevor sich die Türen der Nanowelten schließen und der Truck in seinen wohlverdienten Ruhestand geht.