“Hands-on science“ beim Staatsbesuch: Bundesforschungsministerin Annette Schavan lud zum Nano-Empfang in den nanoTruck
Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan erklärt zwei begeisterten Nachwuchsforscherinnen das Ferrofluid-Exponat.Wissenschaft zum Anfassen
An prominenter Stelle vor dem Gebäude des BMBF in der Hannoverschen Straße – früher Sitz der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR – bot der nanoTruck an beiden Tagen Gelegenheit zu einer Reise in die faszinierende Welt des Nanokosmos. Am Sonntagmittag nutzte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan die Gelegenheit und machte sich gemeinsam mit jungen Nachwuchsforscherinnen und –forschern im nanoTruck auf Entdeckungstour. Und das nicht zum ersten Mal: Bereits Anfang April hatte Frau Schavan auf der Hannover Messe den Startschuss für die neu konzipierte Informations- und Dialoginitiative ihres Ministeriums zur Nanotechnologie gegeben. Sichtlich erfreut zeigte sie sich daher insbesondere über den großen Andrang im nanoTruck und das wachsende Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Nanotechnologie. Mit der Ausstellung bereits vertraut, kam die Bundesforschungsministerin mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und erklärte ihnen am Beispiel einiger Exponate sogar persönlich Einsatzgebiete der Zukunftstechnologie. Für Staunen sorgte dabei einmal mehr das „unscheinbare“ Ferrofluid, eine mit Eisenoxid-Nanopartikeln versetzte Dispersion, die bei Kontakt mit einem Magnetfeld – wie aus dem Nichts – beeindruckende Strukturen erzeugt. Dabei handelt es sich nicht nur optisch um ein tolles Exponat, denn seit kurzem werden Ferrofluide auch erfolgreich bei der Tumorbekämpfung eingesetzt. Für solche und noch viele andere spannende Momente und Entdeckungen wünschte Frau Schavan der Initiative „nanoTruck“ weiterhin viel Erfolg.
Kleine Welten laden zum Verweilen und Erforschen ein
Im Rahmen der Eröffnung des „Tags der offenen Tür im nanoTruck“ hatte es sich auch Forschungsstaatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen nicht nehmen lassen, den nanoTruck zu besuchen. Dort lud sie Wissenschaftler Alexander Heusel zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein und gab ihr eine kurze Einführung in die Welt der winzig kleinen Teilchen. Verblüfft zeigte sie sich bei der Demonstration des schmutzabweisenden Effektes eines Lotusblattes, von dem selbst Ketchup einfach abperlt. Viele interessierte Besucher folgten ihrem Beispiel und informierten sich an beiden Tagen eingehend über die Schlüsseltechnologie. Die nanoTruck-Experten waren dabei gefragte Diskussionspartner und freuten sich über die positive Resonanz auf das interaktive und multimediale Angebot der Ausstellung, das bei ihren Gästen bestens ankam.















