Europa-Premiere der neuen Initiative nanoTruck beim Festival Nachbarn 2.0 in Warschau
Das große Interesse an der Welt kleinster Dimensionen führte beim "Science Picnic" in Warschau zu einer langen Warteschlange vor dem Eingang des nanoTrucks.Dass der Besuch des nanoTrucks beim Deutsch-Polnischen Festival moderner Nachbarschaft, Nachbarn 2.0, auf Einladung der Deutschen Botschaft in Warschau kein gewöhnlicher Einsatz werden würde, das war schon bei der Anreise zu erkennen. Eskortiert von zwei Polizeiautos steuerte Truckmanager Gerd Eichhammer die mobile Erlebniswelt über die Straßen Warschaus bis ins Zentrum der Stadt, wo sie die ersten zwei Tage vor der Technischen Universität Station machte.
Rekordverdächtiger Auftritt und fleißige Helfer
Noch turbulenter wurde es zwei Tage später beim "Science Picnic". Rund 7.500 Besucher innerhalb von neun Stunden, oder umgerechnet knapp 14 Besucher pro Minute, machten vorübergehend sogar Zugangskontrollen notwendig, damit nicht zu viele Besucher gleichzeitig den Truck stürmten. "Das Interesse für die Nanotechnologie war enorm groß", so Wissenschaftler Marco Kollecker, "manche Besucher waren über eine Stunde in der Ausstellung und haben sich jedes Exponat ganz genau angesehen und erklären lassen." Und seine Kollegin Julia Donauer, fügt hinzu: "Ohne die tolle Unterstützung durch die Studentinnen und Studenten der Technischen Universität wäre dieser Ansturm gar nicht zu bewältigen gewesen." In der Tat waren die Studenten der Politechnika Warszawska, die sich im Vorfeld auf Initiative der Deutschen Botschaft freiwillig gemeldet und mit der Ausstellung vertraut gemacht hatten, eine große Hilfe. Da sie gleichzeitig als Übersetzer aushelfen konnten, fiel die Kommunikation umso leichter.
Improvisationstalent
Auch an den ersten beiden Veranstaltungstagen war der nanoTruck mit rund 1.000 Besuchern ein Publikumsmagnet. Kaum angekommen und aufgebaut zog der Doppelstöcker schon die ersten Neugierigen an. Zur Eröffnung waren sowohl der deutsche Botschafter in Warschau, Rüdiger Freiherr von Fritsch, als auch der Rektor der Politechnika, Prof. Włodzimierz Kurnik, gekommen. Mit ihnen ließen es sich zahlreiche Schulklassen nicht entgehen, der Nanotechnologie auf den Grund zu gehen. Bei einer Gruppe war die Vorfreude offenbar so groß, dass sie bereits eineinhalb Stunden vor ihrem Termin in den nanoTruck kam - für das Wissenschaftler-Team kein Problem wie Julia Donauer berichtet: "Wir haben einfach improvisiert und den Termin mit dem Workshop einer anderen Schulklasse zusammengelegt. Dadurch wurde es an den Labortischen zwar etwas enger, aber die Schüler waren sehr engagiert bei der Sache und haben super zusammengearbeitet."
Insgesamt fiel das Fazit aller Beteiligten über den dreitägigen Aufenthalt äußerst positiv aus. Marco Kollecker hob am Ende insbesondere die gute Zusammenarbeit mit den Veranstaltern - der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut - hervor: "Die Organisation war wirklich top! Wir haben uns hier bestens aufgehoben gefühlt. Wir kommen gerne wieder." Bis es soweit ist, stehen noch viele andere Stationen auf dem Programm. Alle Informationen dazu online im nanoTruck-Standortverzeichnis.




















