Studium

Schwerpunktthemen

Der akademische Weg zu einer Karriere in der Nanotechnologie führt über ein Studium an einer Fachhochschule oder an einer Universität. Bundesweit bieten schon 25 Hochschulen insgesamt 26 fachspezifische Studiengänge im Bereich der Schlüsseltechnologie an: von Nanotechnologien und Nanowissenschaften bis hin zu Nanoelektronik, Nanochemie und Nanobiotechnologie.

Der berufliche Einstieg in die Zukunftstechnologie kann über ein Studium erfolgen.
Foto: Pixland

Zahlreiche klassische Studiengänge (z. B. Chemie, Physik, Biologie, Biotechnologie, Medizin) bieten einen soliden Einstieg und Spezialwissen in Fachgebieten, die direkt dem Feld der spannenden Zukunftstechnologie zugeordnet werden (z. B. Analytik). Ende 2009 boten darüber hinaus bereits 25 Hochschulen insgesamt 26 spezielle Studiengänge an, die mit dem Grad „Master“, „Bachelor“, einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Diplom oder mit Zertifikat abgeschlossen werden. Damit ist die Grundlage für eine zukünftige Tätigkeit als Gruppen- bzw. Abteilungsleiter in der Industrie oder an einer Hochschule ebenso geschaffen wie für eine Professur. Ausgewählte Studienangebote in der deutschen Nanotechnologie (Stand: Juli 2010): 

Detaillierte Informationen zu den Nano-Bildungsangeboten sind unter http://bildung-beruf.nanonet.de zusammengestellt. Die einzelnen Nano-Studiengänge sind kartografisch, interaktiv und als Porträts unter http://www.nano-bildungslandschaften.de/index.php?content=map/ abrufbar.

Die Unterstützung hoch qualifizierter Fachkräfte in der Nanotechnologie wirkt sich direkt auf den Erfolg dieser Schlüsseltechnologie in Deutschland aus. Denn gerade jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liefern durch innovative Ideen und Kreativität neues Wissen und wertvolle Lösungsansätze für wichtige Fragestellungen.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den „BMBF-Nachwuchswettbewerb Nanotechnologie – NanoFutur“ ins Leben gerufen. Jüngeren, bereits erfahrenen Forscherinnen und Forschern bietet der Wettbewerb die Chance, in Deutschland mit einer eigenen Arbeitsgruppe neue und unabhängige Forschungsprojekte im Grenzbereich zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Industrieforschung zu bearbeiten. In diesem Konzept qualifizieren sich die Nanotechnologie-Nachwuchsgruppen für die akademische Laufbahn. Ihre Arbeiten müssen gleichzeitig das Potenzial einer späteren industriellen Anwendung ausloten und sollten diese zumindest vorbereiten, da ihre Ergebnisse möglicherweise in neu gegründeten Unternehmen Verwertung finden können.

Dass die Auszeichnung NanoFutur den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in der Nanotechnologie qualifiziert und seine beruflichen Perspektiven verbessert, zeigte sich bereits nach der ersten Runde: Mehrere Preisträger erhielten den Ruf auf eine Professur.

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