Die Nanotechnologie ist eines der chancenreichsten Forschungs- und Anwendungsfelder der modernen Naturwissenschaften. Hier tüftelt die ganze Welt. Von Nord bis Süd und von West nach Ost – im Wettbewerb um die neuesten Entdeckungen im Nanokosmos geht es global richtig zur Sache. Mit seiner exzellenten Forschungs- und Entwicklungslandschaft sowie mehr als 680 Unternehmen, die sich bundesweit mit der Nanotechnologie beschäftigen, ist Deutschland in diesem Wettlauf sehr gut aufgestellt. Schon heute stehen in der Industrie weit mehr als 50.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit dieser Schlüsseltechnologie in enger Verbindung - Tendenz steigend. Für technikbegeisterte Jugendliche, ambitionierte Nachwuchswissenschaftler und -Ingenieure bedeutet dies gute Aussichten auf einen spannenden Karriereweg.
Da in der Nanotechnologie oftmals die Grenzen der einzelnen Fachdisziplinen verschwimmen, wird sie auch als Querschnittstechnologie bezeichnet. Um den Aufbau und die Gesetzmäßigkeiten der Nanowelt zu verstehen, arbeiten Forscher immer häufiger in fächerübergreifenden Teams zusammen. Chemiker, Physiker, Biologen, Mediziner, Mathematiker, Informatiker, Werkstoffwissenschaftler und Ingenieure forschen und veröffentlichen gemeinsam. Dies gilt für Hochschulen und Forschungseinrichtungen ebenso wie für die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von kleinen und großen Unternehmen - weltweit. Nicht zuletzt diese Vernetzung zwischen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen macht den Beruf des Nanotechnologen so interessant. Denn am Ende eines Forschungs- oder Entwicklungsprojektes werden keine „einsamen“ Erfolge gefeiert, sondern die Ideen und Leistungen einer ganz besonderen Truppe.
Als ein relativ junges, interdisziplinäres Technologiefeld stellt die Nanotechnologie aber auch neue Anforderungen an Aus- und Weiterbildung, Kompetenzentwicklung und Nachwuchsförderung. Neben der gezielten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch internationale Wettbewerbe wie den Preis für junge Talente der Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), NanoFutur, und die stärkere Fokussierung der Berufsorientierung auf chancenreiche Beschäftigungsfelder, steht die gezielte Ansprache von Jugendlichen im Mittelpunkt der Förderinitiativen der Bundesregierung und des BMBF. Dazu soll die Informationskampagne „nanoTruck – Hightech aus dem Nanokosmos“ einen wichtigen Beitrag leisten.
Wer sich für die Erforschung und Anwendung winziger Strukturen begeistert, der kann über eine Berufsausbildung seine Karriere in der Nanotechnologie einschlagen.
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Ein anderer Weg zu einer Karriere im Bereich der Nanotechnologie führt über ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität. Mehr zum Thema...
Eine Auswahl weiterführender Informationen zum Download.
Foto 1: Roche Diagnostics GmbH; Foto 2: Pixland; Foto 3: Sven Schneider/aboutpixel.de;
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