Glossar

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CMOS

CMOS-Bausteine sind integrierte Schaltkreise; es werden gleichzeitig p-Kanal als auch n-Kanal MOSFETs verwendet.

CVD

Der CVD-Prozess kann zur Herstellung von Nanoröhren oder zur Beschichtung von Wafern mit Siliziumnitrid oder Siliziumoxid genutzt werden. Für CVD-Prozesse in Horizontal- oder Vertikalöfen werden Quarzboote benutzt. Die aufzubringenden Stoffe werden als Gase in einen Ofen geleitet, wo sie sich zer- und absetzen.

Diagnostika

Mittel zur Erkennung und Beurteilung von Erkrankungen. Je exakter die Diagnose ist, desto Ziel gerichteter kann in den meisten Fällen die Therapie erfolgen.

Diffraktion

Diffraktion ist die Aufklärung der atomaren Struktur eines Festkörpers durch Streuung von Röntgen-/Synchrotronstrahlung. In Abhängigkeit vom Streuwinkel der Strahlung werden Intensitätsmaxima beobachtet. Aus deren Lage und Stärke kann man die Symmetrie und die Position der Atome in einem Kristallgitter berechnen.

DNS, DNA

Abkürzungen für Desoxyribonukleinsäure bzw. engl. desoxyribonucleic acid. Fadenförmiges, chemisches Molekül, das die Erbinformation trägt.

Doppelhelix

Zwei schraubenförmig umeinander gewundene DNA-Stränge, wobei die Einzelstränge über Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Basen miteinander verbunden sind. Man kann sich die Doppelhelix als eine verdrehte Strickleiter vorstellen.

Elektron

Negativ geladenes Elementarteilchen. Elektronen bilden die Hülle der Atome. Der Name kommt vom griechischen Wort Elektron und bedeutet Bernstein (an welchem Elektrizität erstmals beobachtet wurde).

Ferrofluid

Ferrofluide Stoffe bestehen aus nanoskaligen, magnetischen Nano-Partikeln in einer Trägerflüssigkeit.

Festkörper

In der Physik ein ausgedehnter (makroskopischer) Körper, der aus vielen Elementen besteht.

Fullerene

Die Fullerene stellen eine eigene Klasse von Kohlenstoffclustern dar. Es handelt sich dabei um geschlossene Oberflächenstrukturen.

Gasphasenreaktor

Ein Gasphasenreaktor ist eine Anlage, in der in einem Gasstrom verschiedene Ausgangsstoffe zur Reaktion gebracht werden.

Halbleiter

Material, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der eines Metalls und der eines Isolators liegt.

Hydrophil

"Wasser liebend"; hydrophile Substanzen sind wasserlösliche Stoffe. Hydrophile Oberflächen werden von Wasser besonders gut benetzt.

Hydrophob

Stoffe, die als hydrophob ("Wasser feindlich") bezeichnet werden, lösen sich schlecht oder gar nicht in Wasser auf. Hydrophobe Oberflächen sind Wasser abweisend.

Hyperthermie

Die Hyperthermie wird ergänzend zu bekannten Krebstherapien (Chirurgie, Chemotherapie oder Immuntherapie) eingesetzt, um den Therapieeffekt zu verstärken.

Inert

Als inert bezeichnet man chemische Elemente oder Verbindungen, die reaktionsträge sind. Dies bedeutet, dass sie mit anderen Stoffen fast nicht reagieren. Inerte Stoffe sind zum Beispiel Edelgase, Porzellan und Glas.

Interferenz

Eine Interferenz ist eine Überlagerungserscheinung die auftritt, wenn zwei oder mehr Wellen denselben Raum durchlaufen.

Ionen

Bei Ionen handelt es sich um Atome, die durch fehlende oder zusätzliche Elektronen eine elektrisch positive oder negative Ladung besitzen. Ein Kation ist ein positiv geladenes Ion; ein Anion dagegen negativ geladen.

Katalysator

Substanz, die einen Prozess ermöglicht, verbessert, intensiviert oder beschleunigt ablaufen lässt, ohne selbst wesentlich von diesem Prozess betroffen zu sein.

Kolloidale Lösung

In einer kolloidalen Lösung, auch Kolloid oder Sol (im festen Zustand Gel) ist ein Stoff in einem Lösungsmittel sehr fein verteilt. Das Kolloid wie auch das Lösungsmittel können ein Feststoff, eine Flüssigkeit oder ein Gas sein.

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