Glossar

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Photo-Lithographie

Die Photo-Lithographie ist ein lithographisches Reproduktionsverfahren bei dem mittels Belichtung Muster auf Materialien aufgebracht werden. Sie ist in der Drucktechnik und der Halbleitertechnik von sehr großer Bedeutung.

Photonischer Kristall

Photonische Kristalle bestehen aus einer regelmäßigen Gitterstruktur eines Materials, das in ein anderes Material mit stark unterschiedlichen Lichtbrechungseigenschaften eingebettet ist. Photonische Kristalle verbieten die Lichtausbreitung für bestimmte Lichtwellenlängen (Bandlücke). Diese Eigenschaft ähnelt der von Halbleitern, wie sie in Computerchips eingesetzt werden. In Halbleitern sind Elektronen ebenfalls durch eine Bandlücke in ihrer Bewegung eingeschränkt. Dies macht aber gerade das enorme Potenzial der Halbleiter für die Elektronik aus.

Plasmonen

Werden Leitungselektronen eines Metalls kollektiv angeregt, so spricht man von Plasmaschwingungen, deren Energiequanten Plasmonen heißen. Ein Plasmon besitzt eine Energie von einigen Elektronenvolt und kann daher nicht thermisch angeregt werden. Die Anregung von Plasmonen kann jedoch durch Einstrahlung von Licht erzeugt werden, wenn die Energie- und Impulsbilanz des Anregungsprozesses den bekannten Erhaltungssätzen entspricht.

Polymer

Ein Polymer ist eine chemische Verbindung, die aus einer Abfolge von einfachen Grundbausteinen (Monomeren) besteht. Die meisten Kunststoffe sind Polymere.

Polymerase-Kettenreaktion

Die Polymerase-Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction, PCR) ist eine Methode um die Erbsubstanz DNA in vitro zu vervielfältigen - ohne einen lebenden Organismus (z.B. das Bakterium Escherichia coli oder die Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae) zu benutzen. Die PCR wird in biologischen und medizinischen Laboratorien für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben verwendet: z. B. für die Erkennung von Erbkrankheiten und Virusinfektionen, für das Erstellen und überprüfen genetischer Fingerabdrücke, für das Klonieren von Genen und für Abstammungsgutachten.

Pyrogene Kieselsäure

Als Kieselsäure werden die Sauerstoffsäuren des Siliziums bezeichnet. Im Deutschen hat es sich eingebürgert, alle möglichen Formen von synthetischem Siliziumdioxid allgemein als Kieselsäure zu bezeichnen. Pyrogene Kieselsäuren werden durch Reaktion von Siliziumtetrachlorid mit Wasser, das in einer Wasserstoffflamme gebildet wird, hergestellt.

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