RSS Newsfeed - nanoTruck http://www.nanotruck.de/ Aktuelle Meldungen de RSS Newsfeed - nanoTruck http://www.nanotruck.de/ http://www.nanotruck.de/ Aktuelle Meldungen TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 08 Jan 2015 10:54:00 +0100 Zahlen - Daten - Fakten http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/zahlen-daten-fakten.html Alles zur mobilen Dialoginitiative zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und... Veranstalter: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger: VDI Technologiezentrum, Düsseldorf
Projektagentur: FLAD & FLAD Communication GmbH, Heroldsberg
Projektidee: Bundesweite Dialoginitiative zur Nanotechnologie für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die sich über die Grundlagen, Anwendungsgebiete, Entwicklungspotenziale, Chancen und Risiken der Zukunftstechnologie informieren möchten. Als mobiler Treff- und Mittelpunkt der BMBF-Initiative fungiert ein doppelstöckiges Ausstellungsfahrzeug mit interaktiver Exponatschau, Labor- und Veranstaltungsflächen, Nano-Kino und Hörstation: der nanoTruck.
Kampagnenvernetzung:
  • Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt
  • Veranstaltungsreihe zum Thema Nanotechnologie „Bürger treffen Experten“, BMBF
  • Jugend forscht!
  • Wettbewerb „Invent a Chip“, VDE und BMBF
  • „Naturwissenschaften entdecken!“,
  • Schulen ans Netz e.V.
  • „Komm‘ mach MINT“, BMBF
u.a.
Themenschwerpunkte:
  • Nanotechnologie, Von kleinen Strukturen zum großen Bild
  • Nanotechnologie im Alltag
  • Gesundheit schützen mit Nanotechnologie
  • Sicherheit und Dialog
  • Energie als Zukunftsressource
  • Beiträge der Nanotechnologie zum Umweltschutz
  • Nanotechnologie in Deutschland
  • Nanotechnologie als Karrierechance

Website: www.nanotruck.de

Facebook-Page: www.facebook.com/nanoTruck

YouTube-Kanal: www.youtube.com/nanoTruckonTour
Veranstaltungsformate und  Zielgruppen:

„Im Nano-Zukunftslabor“

Verschiedene Workshops für Schülerinnen und Schüler im nanoTruck-Labor unter Anleitung der nanoTruck-Wissenschaftler

„Nano meets school“
Workshops für Lehrkräfte insbesondere aus den naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen Chemie, Biologie, Physik, etc. mit den nanoTruck-Wissenschaftlern, Thema „Nanotechnologie im Unterricht“

„Das ist Nano!“
Ausstellungsführungen insbesondere für Schulklassen der Mittel- und Oberstufe mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern

„Nano - Jobs mit Zukunft“
Gesprächsrunden für Jugendliche auf dem Sprung in eine Berufsausbildung oder in ein Studium mit den nanoTruck-Wissenschaftlern und Gästen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und Politik

„Nano – schon gehört?“
Impulsreferate im nanoTruck zu verschiedenen fachspezifischen Themen (Dauer ca. 10 min.)

„Nano erleben, erkunden, erfassen!“
„Tag der offenen Tür im nanoTruck“ für die interessierte Öffentlichkeit

„Info Nano“
Grundlagenvortrag der nanoTruck-Wissenschaftler und/oder von geladenen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen
Vorträge:   
„Alles Nano, oder was? – Über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen
der Nanotechnologie“ (60 min. inkl. Diskussion)

„Die BMBF-Initiative nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten – Inhalte und Ziele der Dialoginitiative zur Nanotechnolgie“
(30 min.)
Weitere Informationen: http://www.nanotruck.de/tour/veranstaltungsformate.html
Veranstaltungsorte und -anlässe:           
  • Schulen
  • Stadt- und Gemeindezentren (Marktplätze)
  • Science Parks und Technikmuseen
  • Wissenschaftsnächte und Techniktage
  • Berufsinformationsmessen und –börsen
  • Fachmessen, Branchenmessen und –kongresse
  • Tage der offenen Tür an Universitäten und – Forschungszentren
  • „Girls Days"
u.v.m.
Die nächsten Tour-Stationen:

Januar 2015
    14.01.-16.01.2015    Schweinfurt
    19.01.-20.01.2015    Königstein im Taunus
    22.01.-23.01.2015    Diez
    25.01.-26.01.2015    Gießen
    28.01.-29.01.2015    Bad Nauheim
   
Februar 2015
    02.02.-03.02.2015    Adenau
    05.02.-06.02.2015    Aachen
    09.02.-10.02.2015    Oberhausen
    17.02.-19.02.2015    Erfurt
    23.02.-24.02.2015    Stein
    26.02.-27.02.2015    Oberasbach
   
März 2015
    04.03.-06.03.2015    Aalen

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News Hintergrundinformationen Thu, 08 Jan 2015 10:54:00 +0100
Initiative „nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten“ erweitert Angebot direkt nutzbarer Webinhalte für Lehrkräfte und Schüler http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/initiative-nanotruck-treffpunkt-nanowelten-erweitert-angebot-direkt-nutzbarer-webinhalte-f.html Mit zusätzlichen Informationsangeboten speziell für Lehrerinnen und Lehrer... https://www.nanotruck.de/service/lehrkraefte-login.html Doch nicht nur Lehrkräfte, sondern auch interessierte Schülerinnen und Schüler haben jetzt Zugriff auf ein erweitertes Informationsangebot. Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich der Nanotechnologie interessiert, findet unter der Rubrik „nano-Karriere“ auf www.nanotruck.de ab sofort noch mehr Hinweise auf nanospezifische Ausbildungsberufe und Studiengänge in ganz Deutschland sowie eine Auswahl weiterführender Links zu Websites, die auch für ganz junge Userinnen und User interessant sind.Die überarbeiteten Themenseiten für Jugendliche und deren Eltern sind unter folgendem Direktlink erreichbar: http://www.nanotruck.de/treffpunkt-nanowelten/nanotechnologie-in-deutschland/ausbildung-studium-und-beruf.html
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News Pressemitteilungen Thu, 15 May 2014 14:54:00 +0200
Kampagnenporträt nanoTruck - Treffpunkt Nanowelten http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/kampagnenportraet-nanotruck-treffpunkt-nanowelten.html Die Initiative „nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung... Chancen nutzen – verantwortungsvoll handeln Große Schautafeln und interaktive Exponat-Stationen weisen im nanoTruck den Weg durch die Themenvielfalt nanotechnologischer Forschung und Anwendung. Faszinierende Produktinnovationen, revolutionäre Verfahren und neue Therapien spielen dabei die gleiche wichtige Rolle wie Projekte der begleitenden Risikoforschung und Initiativen des aktuellen Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern. So reihen sich in der Themenwelt „Leben und Freizeit“ Beispiele innovativer Nano-Anwendungen an leicht verständliche Informationen über den sicheren Umgang mit der Nanotechnologie in der Themenwelt „Chancen nutzen – verantwortungsvoll handeln“. Interessante Einblicke in und spannende Geschichten über die Nano-Praxis liefern die Audio-Insel im Erdgeschoss und das Nano-Kino im Obergeschoss des nanoTrucks.

Im Nano-Zukunftslabor

Doch nicht nur Themenwelten und interaktive Ausstellungsobjekte bieten im nanoTruck nützliche Informationen über die „Winzlinge mit dem Zeug zum Großen“. Komplett neue und eine ganze Reihe bewährter Experimente und Mitmach-Angebote helfen die Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie besser zu verstehen. Im Rahmen spezieller Schülerworkshops können Jugendliche mithilfe des wohl einzigen mobilen Elektronenmikroskops in Deutschland die Nano-Strukturen selbst mitgebrachter Materialien und Substanzen untersuchen. Und im Ideenworkshop „Nano goes textile“ lassen sich Schulklassen von den zahlreichen Anwendungsbeispielen im nanoTruck inspirieren und tüfteln an ihren eigenen Nano-Innovationen für die Kleidungsstücke von morgen.

Die nanoTruck-Themenwelten

Die Exponatschau im nanoTruck, das europaweit einzige mobile Ausstellungs-konzept zur Nanotechnologie mit integrierten Labor- und Veranstaltungs-flächen, ist in sechs Themenbereiche gegliedert. Sie widmen sich den aktuellsten Fragestellungen zur Nanotechnologie und geben transparente, verständliche Antworten:
  • Leben und Freizeit – Nanotechnologie im Alltag
  • Gesundheit schützen
  • Nano im Dialog
  • Nanotechnologie – Von kleinen Strukturen zum großen Bild
  • Energie als Zukunftsressource
  • Beiträge zum Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung
Ergänzt werden die Themenwelten durch vier große Schautafeln mit weiterführenden Informationen:
  • Nanotechnologie in Deutschland
  • Nanotechnologie – Kleine Dinge, große Bedeutung
  • Nanotechnologie – Ideen für alle Lebensbereiche
  • Nanotechnologie – Chancen nutzen, verantwortungsvoll handeln

Zahlen, Daten, Fakten

Der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besucht an rund 220 Einsatztagen jährlich circa 100 Einsatzorte in ganz Deutschland. Mehr als 110.000 Besucherinnen und Besucher finden an Schulen und Universitäten, in Stadt- und Gemeindezentren, im Rahmen von Wissenschafts- und Techniktagen, Berufsinformations- oder Fachmessen ihren Weg in das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug. Informationen rund um die  Nanotechnologie, Tipps zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten,  Terminhinweise, News von der Strecke und vieles mehr bietet die Projekt-Website unter www.nanoTruck.de und die nanoTruck-Facebook-Page unter  www.facebook.com/nanoTruck. Hintergrundinformation herunterladen]]>
News Hintergrundinformationen Mon, 14 Apr 2014 10:30:00 +0200
nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten: Die Ausstellung http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/nanotruck-treffpunkt-nanowelten-die-ausstellung.html Lässt sich einmal um die Erde spannen und passt in einen Fingerhut: Im nanoTruck des... Offen, transparent, verständlich Das Konzept der mobilen Exponatschau im nanoTruck folgt dem Prinzip der offenen, transparenten und verständlichen Information und Kommunikation über die Grundlagen, Forschungs- und Anwendungsbereiche, Chancen und Risikopotenziale der Nanotechnologie. Selbstständig oder gemeinsam mit einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler, die den nanoTruck auf seiner Deutschland-Tour begleiten und das BMBF-Projekt fachlich betreuen, können die Besucherinnen und Besucher den Grundprinzipien der „Nano-Natur“ an zahlreichen interaktiv gestalteten Ausstellungsstationen auf den Grund gehen. Und damit verstehen lernen, warum Winzlinge riesig sein können und umgekehrt Riesen auch winzig. Dazu brauchen sie nur einen Blick auf den Nanowürfel zu werfen. Das Exponat im Obergeschoss des nanoTrucks widmet sich der Frage, wie es gelingen könnte, Wasserstoff als sauberen Treibstoff für Brennstoffzellen zur Stromerzeugung so effizient wie möglich zu speichern. Genau diese Eigenschaften besitzen die MOFs (engl. für „Metal Organic Frameworks“), sogenannte metallorganische Gitterstrukturen, die in ihren unzähligen Lücken jede Menge Platz zur Verfügung stellen. Über das Bild eines Fingerhuts voll MOFs, die zusammen die Oberfläche von rund 75 Prozent eines Fußballfeldes besitzen, wird schnell klar, warum Winzlinge riesig sein können. Und warum können Riesen umgekehrt auch winzig sein? Hier kommen die organischen Solarzellen ins Spiel. Sie basieren auf lichtempfindlichen, farbstoffähnlichen Verbindungen und können in Serie auf großen Flächen kostengünstig produziert werden. Nanomaterialien machen es möglich. Sie könnten schon bald in Fensterfronten großer Bürogebäude zum Einsatz kommen. Die Fenster selbst sind zwar riesig, ihr Innenleben wird jedoch von Nanoschichten, Nanomaterialien und Farbstoffen auf Glas- oder Kunststoffträgern bestimmt. Mit dieser neuen Generation von Solarzellen besteht die Chance einer intensiveren Nutzung erneuerbarer Energien.

Nanofasern, Nanoschichten, Nanoteilchen

Neben den Nanofasern und Nanoschichten spielen die Nanoteilchen in der Ausstellung im nanoTruck eine wichtige Rolle. Denn über ihren Einsatz und ihre Auswirkungen – positive wie potenziell negative – fördert das BMBF konsequent einen konstruktiven Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Industrie und Öffentlichkeit, der beispielsweise in der BMBF-Veranstaltungsreihe „Bürger treffen Experten“ zum Thema Nanotechnologie oder in Gestalt des Informationsportals DaNa seinen Niederschlag findet. Neben so spektakulären Exponaten wie dem nobelpreisgekürten Elektronenmikroskop seines Erfinders Prof. Ernst Ruska oder dem „Spektrometer“ zur schnellen und zuverlässigen Bestimmung von Nanopartikel-Größe und -Stabilität, liefert eine große Schautafel im nanoTruck zum Thema „Chancen nutzen – verantwortungsvoll handeln“ die wichtigsten Stichworte für organisierte und individuelle Gesprächs- und Diskussionsrunden mit den nanoTruck-Wissenschaftlern, geladenen Experten unterschiedlicher Disziplinen und dem interessierten Ausstellungspublikum. Pressemeldung herunterladen]]>
News Hintergrundinformationen Mon, 14 Apr 2014 10:15:00 +0200
„Was für ein Wahnsinns-Ding!“ – In Erlangen bot der nanoTruck der Nanotechnologie eine attraktive Bühne http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/was-fuer-ein-wahnsinns-ding-in-erlangen-bot-der-nanotruck-der-nanotechnologie-eine-attrak-1.html Manchem Besucher verschlug es beim Anblick des lichttechnisch aufwändig in Szene gesetzten... Großes Interesse an Naturwissenschaften Über 30.000 Besucherinnen und Besucher  zog die diesjährige Lange Nacht der Wissenschaften an, die mit offenen Türen an mehr als 130 Orten lockte. Umgerechnet jeder zwölfte unter ihnen warf auch einen Blick in den nanoTruck – so besuchten im Laufe des Abends mehr als 2.600 „Nachtschwärmer“ die doppelstöckige Ausstellungs- und Erlebniswelt des BMBF. „Hier spürt man, dass die Nanotechnologie die Menschen beschäftigt und dass der nanoTruck diesem Thema die nötige Aufmerksamkeit verschafft“, freute sich Dr. Andreas Jungbluth, wissenschaftlicher Projektleiter der BMBF-Initiative.

Die Aufmerksamkeit der Erlangener Öffentlichkeit wussten die Initiatoren des „Treffpunkt Nanowelten“ und deren Gastgeber zu nutzen und machten dem interessierten Publikum erstmals auch außerhalb der eigentlichen Ausstellung im nanoTruck ein interessantes Angebot: Bei einem Jobtalk im großen Hörsaal des Medical Valley Centers ging es unter dem Motto „Karriereziel Nanotechnologie“ speziell um die Ausbildungs- und Studienwege in eine der großen Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Spannende Informationen aus erster Hand lieferte dazu der renommierte Erlanger Nanowissenschaftler Prof. Christoph Alexiou, der zusammen mit zwei seiner Teammitglieder die Gesprächsrunde für interessierte Studienanfänger und solche, die es werden wollen, bereicherte. Perfekt in die Expertenrunde passte auch die Molekularbiologin Dr. Simone Reiprich, die interessante Einblicke in ihren Forscheralltag bot und  der Frage nachging, welche neuen Anwendungsmöglichkeiten sich durch Innovationen in der Medizintechnik ergeben.

Vom Arbeitsalltag eines Nanoforschers

Prof. Alexiou, Inhaber des deutschlandweit ersten Lehrstuhls für Nanomedizin, berichtete von den beeindruckenden Möglichkeiten, die der Einsatz der Nanotechnologie in der Krebstherapie bietet. Bei dem von ihm verantworteten Forschungsprojekt sind es magnetische Nanopartikel aus Eisenoxid, welche in der Funktion eines „Taxis“ die Wirkstoffe ohne Umwege direkt zum Tumor transportieren und somit eine gezielte und zugleich weitgehend nebenwirkungsarme Behandlung möglich machen. Dr. Simone Reiprich, seit drei Jahren als Postdoc am Institut für Biochemie der Universität Erlangen-Nürnberg tätig, weckte die Neugier der Zuhörerinnen und Zuhörer mit Berichten aus ihrem eigenen Forscheralltag. „Man hat die Chance, Dinge zu sehen, die so noch nie jemand zuvor gesehen hat“, so die junge Wissenschaftlerin, die gleichzeitig von einem gewissen Maß an „Frustrationstoleranz“ sprach, die eine Forscherkarriere erfordere. Gerade in den Naturwissenschaften würden viele Versuche nicht auf Anhieb funktionieren und es bräuchte oftmals mehrere Anläufe. Dies konnte Harald Unterweger aus eigener Erfahrung bestätigen. Der Nanotechnologie-Student, der aktuell seine Masterarbeit über die Synthese von Nanopartikeln verfasst, betonte aber, dass sich die mühevolle Kleinarbeit letztlich immer auszahlt. „Die Naturwissenschaften bleiben nie auf der Stelle stehen, sondern entwickeln sich stetig weiter“ und insbesondere „die Nanotechnologie besitzt die Möglichkeit, viele Branchen zu revolutionieren“, betonte Unterweger euphorisch. Dass der Weg in die Nanotechnologie nicht zwingend über ein Studium laufen muss, bewies Eveline Schreiber als vierte Diskutantin auf dem Podium. Die gelernte Chemielaborantin, die im Team von Prof. Alexiou als leitende technische Assistentin arbeitet, sprach über ihren beruflichen Werdegang und ihre Faszination für Naturwissenschaften, die ihr garantiere, „Neues zu entdecken und auszuprobieren“.

Wohin mit den Nanopartikeln?

Rund 80 neugierige Zuhörer hatten den Hörsaal gut gefüllt und belebten die Diskussion mit zahlreichen eigenen Fragen, so dass sich die 45-minütige Veranstaltung als sehr kurzweilig, aber dennoch hochinteressant erwies. Großer Wissensbedarf bestand vor allem an den Hintergründen der Forschung von Prof. Alexiou. Ein Zuhörer wollte etwa wissen, wie die magnetischen Nanopartikel eigentlich hergestellt werden, ein weiterer, wie man sicher sein könne, dass die Wirkstoffe tatsächlich nur in die erkrankte Körperregion transportiert werden würden. Dabei blieb auch Raum für kritische Nachfragen, etwa jene nach dem Verbleib der Nanopartikel im Anschluss an die Behandlung: „Was passiert denn mit den Teilchen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?“, fragte eine Dame aus dem Publikum etwas verunsichert. Als Prof. Alexiou an dieser Stelle beherzt nach dem Mikrofon griff, wurde deutlich, dass es genau solche Sorgen sind, die auch ihn als Forscher und praktizierenden Arzt bewegen: „Das ist eine sehr spannende Frage“, bedankte sich der Wissenschaftler, um sogleich mit der passenden Erklärung fortzufahren: „Jeder Mensch hat in der Summe etwa 1 Gramm Eisen in seinem Körper, das sich vor allem auf die roten Blutkörperchen verteilt. Wenn wir nun im Zuge einer Behandlung magnetische Eisenoxid-Partikel in den Körper einbringen, so gehen diese, nachdem sie ihre Wirkstoffe abgesetzt haben und nicht mehr durch ein Magnetfeld gebunden sind, in den normalen Stoffwechselkreislauf über.“ Der Großteil der Partikel werde über Leber und Niere wieder aus dem Körper ausgeschieden, ein kleinerer Anteil verbleibe jedoch als natürliches „Recycling-Produkt“ im Körper des Patienten und werde in neuer Funktion weiterverwendet, so Alexiou.

Im Anschluss an den Jobtalk sprach Dr. Andreas Jungbluth allen Gästen und Diskutanten noch eine Einladung zu persönlichen Gesprächen und individuellen Rundgängen mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern Alexander Heusel und Marco Kollecker aus, der viele Jobtalk-Teilnehmer und Zuhörer gerne nachkamen.]]>
Tourberichte nT III - 2011 Wed, 06 Nov 2013 13:52:00 +0100
Die andere Art zu Reisen: Auf Ostsee-Tour mit dem nanoTruck http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/die-andere-art-zu-reisen-auf-ostsee-tour-mit-dem-nanotruck-1.html Alle Jahre wieder zieht es Millionen Urlauber nach Mecklenburg-Vorpommern an die Ostsee-Küste. In...
Genauso abwechslungsreich, wie die Ideen der Schulklasse des Jahn-Gymnasiums, waren auch die Standorte auf der Sommer-Tour des nanoTrucks. Während die mobile Ausstellungs- und Erlebniswelt in Greifswald auf dem alten Marktplatz Station machte, um die gesamte Öffentlichkeit anzusprechen, richtete sich das Programm in der Woche zuvor am Experimentarium in Zingst vornehmlich an die jüngeren Besucher. Und am Gymnasialen Schulzentrum in Barth stand vor allem die intensive Arbeit mit Lehrkräften und Oberstufenschülern auf dem Programm.

Abwechslungsreiche Tour: Für jeden etwas dabei

Ein Höhepunkt der Reise durch Mecklenburg-Vorpommern war schließlich der Besuch bei der Hanse Sail in Rostock, eine der größten maritimen Veranstaltungen im gesamten Ostseeraum. Zu einem festen Programmpunkt hat sich dort die Wissenschaftsschau „Science@Sail“ entwickelt, die den Besuchern ein breites Spektrum interessanter Forschungsfelder präsentiert. In diesem Rahmen bot der nanoTruck der Nanotechnologie eine attraktive Bühne, welche an zwei Tagen über 2.000 interessierte Besucher nutzten, um sich ein Bild von den Hintergründen und dem Stand der Nano-Technik zu machen.

Etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend, ging es anschließend am RecknitzCampus zu. Die Schule hatte sich schon seit über einem Jahr um den Besuch des nanoTrucks bemüht, doch wegen der großen Nachfrage klappte es mit einem Tourstopp in Laage erst zu Beginn des neuen Schuljahres. Umso größer war die Freude bei den Lehrkräften und Schülern des RechnitzCampus. „Von wegen ‚Nano‘, das ist ja voll der Monster-Truck“, staunte ein Schüler beim Anblick des 37-Tonners, der einen Großteil des Schulhofs für sich vereinnahmte. Im Inneren stellte sich jedoch schnell heraus, dass es oftmals die kleinen Dinge sind, die eine große Wirkung entfalten können.

Einen gebührenden Abschluss fand die Ostsee-Tour am Tor zur Insel Rügen in Stralsund. Zwar wunderte sich manch alteingesessener Einwohner, dass man am Markttag neuerdings nicht nur die Fisch und Gemüseauslagen der Händler, sondern auch die neuesten Erkenntnisse aus der Nanotechnologie bestaunen kann. Doch schlug die anfängliche Skepsis schnell in Neugier um. So konnten sich die beiden Wissenschaftler Niklas Kotman und Alexander Heusel an beiden Veranstaltungstagen über viel Zuspruch und insgesamt mehr als 1.000 Gäste im Truck freuen.]]>
Tourberichte nT III - 2011 Fri, 13 Sep 2013 14:38:00 +0200
„Spannung“ im nanoTruck http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/spannung-im-nanotruck-1.html Wer dachte, Wissenschaft sei langweilig, der wurde beim Tourstopp des nanoTrucks in Gießen eines... Gute Aussichten für den naturwissenschaftlichen Nachwuchs „Wissen Sie als Mediziner, was Nanobienen sind?“ fragte Direktor Dr. Frank Reuber seinen Gast Helge Braun, der den nanoTruck anlässlich eines Schülerworkshops besuchte. Die Auflösung ließ nicht lange auf sich warten: Es handele sich dabei um Nanopartikel, die Bienengift zielgenau in Tumorzellen hineintransportieren könnten, um diese auf natürliche Weise zu bekämpfen, so der Schulleiter. Zwar wisse er nicht, ob das Bienenvolk aus der schuleigenen Imkerei zur Herstellung von Nanobienen geeignet sei, jedoch würden die fleißigen Insekten noch ein anderes nützliches Naturprodukt produzieren. Gemeint war der Honig, den naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler der Gießener Ostschule dort selbst herstellen und von dem er Helge Braun ein Glas als Kostprobe überreichte. Dr. Braun zeigte sich beeindruckt und lobte die Erfolge der Schule, etwa beim Wettbewerb „Jugend forscht“, bei dem man den diesjährigen hessischen Landessieger stellt. Die Bedeutung der Naturwissenschaften betonte der sympathische Politiker auch bei seinem anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern: „Der nanoTruck ist hier, um zu zeigen, wie spannend es sein kann, mit moderner Ausstattung wie einem Elektronenmikroskop, an den großen Themen zu arbeiten. Denn die Nanotechnologie verbindet viele der bedeutendsten Themen, etwa die Gesundheitsforschung und die Forschung für die Energiewende.“ Aus der täglichen Arbeit im Bundesministerium wisse er, dass Fachkräfte insbesondere in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen dringend benötigt würden. Wegen der hervorragenden beruflichen Aussichten ermutigte Dr. Braun die Jugendlichen, ein Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich anzustreben: „Damit alles, was wir uns vorgenommen haben, am Ende auch technisch funktioniert, werden sicher noch 20, 30 Jahre vergehen. Und wenn man überlegt, wer dann eigentlich die aktiven Forscher sind, die das alles umsetzen, erforschen und hinkriegen werden, dann sind das Sie!“

Gesucht: Die stärkste „Grätzelzelle“

Dass die Energiewende auch an der Gießener Ostschule bereits in vollem Gange ist, machte Schulleiter Reuber mit Verweis auf die Bürgersolaranlage, die von der Schule selbst betrieben wird, deutlich. Passend dazu hatte sich das nanoTruck-Team etwas Besonderes einfallen lassen. Die Schüler bauten mit alltäglichen Hilfsmitteln eigene organische Solarzellen auf Nano-Basis, sogenannte „Grätzelzellen“. Der Clou dabei: Wer besonders genau arbeitete und die stärkste Grätzelzelle baute, dem winkte der Gewinn eines nanosymbolischen Preises. Angespornt von diesem Wettbewerb, legten sich die Teilnehmer zur Freude von nanoTruck-Wissenschaftler Niklas Kotman mächtig ins Zeug: „Am Beispiel der organischen Solarzelle zeigen wir, dass man mithilfe der Nanotechnologie schon in kürzester Zeit und mit wenig Aufwand ein tolles Ergebnis erzielen kann. Der Wettbewerbscharakter erleichtert dabei auch zurückhaltenderen Schülerinnen und Schülern den Einstieg.“ Am Ende lohnte sich die Mühe für das Siegerteam. Mit einer Spannung von 347 Millivolt setzten die beiden Schüler Michel und Mirko mit Abstand die Bestmarke an diesem Tag und konnten sich damit über den Gewinn eines einmaligen Nano-Puzzles freuen.]]>
Tourberichte nT III - 2011 Tue, 14 May 2013 13:14:00 +0200
Der Nanoeffekt für alle! http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/der-nanoeffekt-fuer-alle-1.html Großer Bahnhof für Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und den nanoTruck zur... 2-Emissionen nannte. „Deshalb ermutige ich euch, liebe Schülerinnen und Schüler, euch für „nano“ zu interessieren,“ leitete sie die nun folgende gemeinsame Entdeckungstour im nanoTruck ein, „denn in der Nanotechnologie kann man Problemlösungen für die großen Herausforderungen entwickeln, denen sich heute unsere Gesellschaft stellt.“ In der Ausstellungswelt im nanoTruck angekommen, verfolgten die Bundesforschungsministerin und ihre jungen Begleiterinnen und Begleiter dann höchst interessiert, wie nanoTruck-Wissenschaftler Niklas Kotman zum Bunsenbrenner griff. Er demonstrierte die erstaunlichen Eigenschaften des Nano-Materials „Aerogel“, das in der Exponatschau im nanoTruck auch den schönen Namen „Himmelsphänomen“ trägt. „Dabei handelt es sich um einen hervorragenden Dämmstoff für das Bauwesen, der Euch allen sehr gut bekannt ist“, baute der Nanotechnologe Spannung auf, „Luft nämlich!“. Doch das alleine erklärte noch nicht, wofür er das Standardwerkzeug aus dem Chemieunterricht bereithielt. Also nahm Niklas Kotman ein Stück Dämmstoff in die Hand und hielt die Flamme direkt auf das nur 1,5 Zentimeter dünne Material, woraufhin sich die Augen seiner Gäste weiteten. „Keine Angst“, beruhigte er, „der Stoff ist aufgrund des eingearbeiteten Aerogels nahezu undurchlässig für Wärme und Schall. Das liegt an den nur wenige Nanometer großen Poren des Gels, in denen keine Luftzirkulation stattfindet.“ Und wo sich Luftmoleküle nicht bewegen können, „brennt auch nichts an“, scherzte er. Eindrucksvoller hätte die Faszination der Nano-Forschung und -Praxis wohl nicht präsentiert werden können. Denn trotz großer Kamerascheu entschlossen sich zwei Schüler zum spontanen Kurzinterview über die Initiative „nanoTruck“ und die Nanotechnologie. Der sechzehnjährige Oguzhan Dernek von der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dortmund lieferte mit seinem Kommentar dann auch ein schönes Abschlussstatement zum gelungenen „Get together“ mit der Bundesforschungsministerin: „Das hier bereichert auf jeden Fall mein Allgemeinwissen und man kann Bereiche kennenlernen, in die man später einmal gehen kann.“]]> Tourberichte nT III - 2011 Thu, 11 Apr 2013 09:19:00 +0200 Mit dem nanoTruck zu Gast, wo andere Urlaub machen http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/mit-dem-nanotruck-zu-gast-wo-andere-urlaub-machen-1.html Auf seiner „März-Tournee“ besuchte der nanoTruck gleich drei Städte, die man üblicherweise mit... Wenn Kompliziertes ganz einfach erscheint Auf dem Rathausplatz in Bad Kissingen, wo sonst Kurgäste flanieren, zeigte der nanoTruck zwei Tage lang, was es auf dem Gebiet der Nano-Technik Neues gibt. Schülerinnen und Schüler der örtlichen Realschule und des Jack-Steinberger-Gymnasiums nahmen das Informationsangebot dankend an, und meldeten sich zahlreich zu Führungen und Workshops mit der nanoTruck-Science Crew an. Wissenschaftler Marco Kollecker berichtete: „Vielen erscheint die Nanotechnologie zunächst sehr kompliziert. Aber wenn sie dann merken, dass man hier schon mit ganz einfachen Mitteln sehr viel erreichen kann, wächst die Neugier und Begeisterung.“ Davon überzeugten sich in Bad Kissingen auch Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Landrat Thomas Bold, die sich besonders beeindruckt zeigten von den Einsatzmöglichkeiten der Nanotechnologie im Bereich der Werkstofftechnik und des Umweltschutzes. Mit Blick auf ein im nanoTruck vorgestelltes Verfahren zur Grundwassersanierung mit Nano-Eisenpartikeln merkte Bold an, dass eine solche Technik bei der Lösung eines ganz ähnlichen Problems im Landkreis eine Menge Geld gespart hätte.

Bunte Haare unterm Mikroskop

Wortwörtlich zum Haare raufen erwies sich der folgende Termin im Schwarzwald – natürlich nur zum Wohle der Wissenschaft. Für die Untersuchung unter dem Rasterelektronenmikroskop stellte nämlich eine Schülerin des St. Georgener Thomas-Strittmatter-Gymnasiums eines ihrer knallrot gefärbten Haare zur Verfügung. Beim Blick auf den angeschlossenen Monitor sorgte das Ergebnis für großes Staunen, denn nicht nur die Struktur des Haares war zu erkennen, auch die Metallpartikel des Färbemittels wurden deutlich sichtbar. Nanowissenschaftler Niklas Kotman freute die Entdeckung: „Wir können mit dem Elektronenmikroskop bei uns im Truck theoretisch Vergrößerungen bis zum 30.000-fachen erreichen. Für Schüler, die im Unterricht bisher nur mit herkömmlichen Lichtmikroskopen gearbeitet haben, ist das eine ganz neue Erfahrung.“

Begeisterung für Naturwissenschaften fördern

Eine Erfahrung, die zwei Tage später auch Schülerinnen und Schüler der Max-Planck-Realschule in Bad Krozingen nutzten, um dabei einige wissenschaftliche Rätsel unter die Lupe zu nehmen. Ein Schüler hatte etwa Pollen mitgebracht, um einmal eine Großaufnahme der winzigen Pflanzenbestandteile zu sehen, die jedes Jahr bei vielen Menschen Heuschnupfen auslösen. Als besonders interessant erwies sich auch der Blick auf eine tote Fliege, bei dem vor allem die hohe Auflösung der für viele Insekten üblichen Facettenaugen für Verblüffung sorgte. Wissenschaftler Marco Kollecker zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen, denn das Ziel der Initiative nanoTruck sei es auch, „den natürlichen Forscherdrang der Jugendlichen zu unterstützen und das Interesse an den Naturwissenschaften zu fördern.“ Erstaunlicherweise seien es dabei häufig die einfachen Experimente, die bei den jungen Besuchern besonders in Erinnerung blieben, so der promovierte Chemiker, der gleich darauf einen echten „Klassiker“ im Repertoire der Nanotechnologie vorführte, den Lotuseffekt. Was man benötigt, um die Blicke auf sich zu ziehen: Ein getrocknetes Blatt einer Lotuspflanze und einen Klecks Ketchup.

Spannende Termine im April

Wer sich selbst davon überzeugen will, der hat im April unter anderem auf der Hannover Messe, beim Tag der Offenen Tür an der Fachhochschule Kaiserslautern und an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd Gelegenheit dazu. Weitere Informationen zum Tourplan des nanoTrucks findet man hier: http://www.nanotruck.de/tour/standorte.html]]>
Tourberichte nT III - 2011 Tue, 26 Mar 2013 15:31:00 +0100
Nichts ist unmöglich http://www.nanotruck.de/nc/news/news-single/article/nichts-ist-unmoeglich-1.html Bei der Rodgauer Bildungsmesse, der größten nichtkommerziellen Messe dieser Art in der... Zuerst für Schulklassen geöffnet Alexander Heusel staunte nicht schlecht als er den Besucherzähler im nanoTruck am Ende des zweiten Tages bei der Rodgauer Bildungsmesse ablas. Die Lichtschranke, die jeden Besucher registriert, zeigte dem Wissenschaftler schließlich eine Zahl von über 1.700 an. „Es war aber auch wirklich eine ganze Menge los“, freute sich Heusel über das rege Interesse an seinem Fachgebiet, der Nanotechnologie. Am Freitag noch war der Truck nur für Schulklassen und Lehrkräfte der gastgebenden Heinrich-Böll-Schule zugänglich, die dort bei Vorträgen und Workshops erfuhren, was man unter dem Begriff „Nano“ eigentlich versteht, und was man damit alles machen kann.

Wirtschaftsminister beeindruckt

Einem weitaus größeren Publikum öffneten sich die Türen dann zum Start der Bildungsmesse. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Vorwissen manche Besucher schon mitbringen, und wie sie sich dann bei uns noch umfassender über ein bestimmtes Thema informieren“, berichtete Niklas Kotman, der zweite Nano-Experte, der den nanoTruck nach Rodgau begleitete. Vor allem sein Fachwissen über die Nano-Medizin und spezifische Umweltfragen seien sehr gefragt gewesen, so der Diplom-Nanowissenschaftler. Das größte Interesse zeigten die Messebesucher aber erwartungsgemäß an den zahlreichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die in dieses vielseitige Technikfeld führen können. Im Rahmen kurzer Impulsvorträge versuchten Alexander Heusel und Niklas Kotman am Beispiel unterschiedlicher Berufswege Lust auf eine „Nano“-Karriere zu machen. Das freute auch den hessischen Wirtschaftsminister Florian Rentsch, der als Schirmherr der Rodgauer Bildungsmesse die Eröffnungsrede hielt: „So lebendig habe ich mir das hier nicht vorstellen können“, gab Rentsch sichtlich beeindruckt vom bunten Treiben auf der gesamten Messe zu.

Barrierefreiheit ist im nanoTruck kein Fremdwort

Ein ebenso volles wie abwechslungsreiches Programm erwartete den nanoTruck beim nächsten Termin im Südwesten Deutschlands. In Stegen im Breisgau teilten sich die Schülerinnen und Schüler des ansässigen Kollegs St. Sebastian und des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte (BBZ) für drei Tage den Doppelstöcker. Auf die Teilnehmer des BBZ hatten sich die Wissenschaftler dabei speziell vorbereitet. „Barrierefreiheit ist im nanoTruck kein Fremdwort und wir Wissenschaftler sind auf alle Gäste, mit oder ohne körperliche Behinderung gut eingestellt. Aber zugegeben: Jugendliche oder Erwachsene mit Hörbehinderung konnten wir noch nicht sehr oft bei uns begrüßen. Deshalb beschäftigen wir uns im Vorfeld einer Veranstaltung wie jener in Stegen sehr genau bzw. zielgruppenspezifisch mit den Inhalten unserer Präsentationen und der Art ihrer Vermittlung“, erzählte Marco Kollecker. „Wir sind von den Lehrern sehr gut vorbereitet worden und haben ein spezielles Mikrofon für unsere Vorträge erhalten, das direkt mit den Hörgeräten der Schüler verbunden war. Im direkten Gespräch haben wir etwas langsamer und deutlicher gesprochen als sonst, so dass die Schüler das Gesagte auch von unseren Lippen ablesen konnten“, ergänzt sein Kollege Alexander Heusel die eigenen Erfahrungen. „Das hat wirklich hervorragend geklappt, für uns war fast keine Umstellung nötig, so das Resümee der beiden Wissenschaftler“

Der nanoTruck ist weiter unterwegs

Wer den nanoTruck selbst besuchen möchte, der sollte eine der zahlreichen Gelegenheiten an über 60 Standorten bis Ende 2013 wahrnehmen. Die nächsten Stationen des nanoTrucks sind für die nächsten drei Monate online abrufbar: http://www.nanotruck.de/tour/standorte.html]]>
Tourberichte nT III - 2011 Fri, 08 Mar 2013 14:06:00 +0100