
Mit seinen letzten Worten soll der deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe gerufen haben: “Mehr Licht!“. Mehr als 225 Jahre später, in den Zeiten der Nanotechnologie, heißt es: „Mehr Licht mit weniger Energie!“. Gemeint sind ultrahelle, Energie sparende Lichtquellen wie die Leuchtdioden, die uns in unserem Alltag zahlreich umgeben. Nanoschichten verleihen ihnen bereits heute eine hohe Leistungsfähigkeit. „Noch kleiner, heller und sparsamer!“ ist das Motto für zukünftige Entwicklungen im Leuchten- und Leuchtmittelbereich.
Derzeit haben herkömmliche Glühlampen gegenüber neuen Lichtquellen noch einen hohen Marktanteil, weil ihr Licht dem der Sonne ähnelt und es deshalb für uns angenehm ist. Dabei ist ihr Wirkungsgrad recht gering. Nur etwa fünf Prozent des Stroms, der die Glühwendel durchfließt, wird in Licht umgewandelt. Der überwiegende Teil seiner Energie geht jedoch als Wärme verloren. Als Alternative stehen Energiesparlampen zur Verfügung, die jedoch ein unangenehmeres Licht erzeugen und verglichen mit herkömmlichen Leuchtkörpern größer sind.
Aktuell entfallen rund acht Prozent des elektrischen Energieverbrauchs in Deutschland und 19 Prozent weltweit auf die Beleuchtung. Der Bedarf an künstlichem Licht steigt weiter. Nachhaltige Energieeinsparungen werden sich deshalb nur durch neue Leuchtmittel erreichen lassen. Hier bietet die Nanotechnologie mit Leuchtdioden auf Basis von HalbleiterMaterial, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der eines Metalls und der eines Isolators liegt.-Nanoschichten sinnvolle Lösungsansätze an. Entscheidend für ihren Erfolg wird sein, dass Forschungsergebnisse im Bereich der neuen Lichtquellen schnell in industrielle Anwendungen überführt werden.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Forschung und Entwicklung an neuen Leuchtmitteln seit dem Jahr 2004 im Innovationsfeld „NanoLux“ und seit 2005 innerhalb der „OLEDAbkürzung für Organic Light Emitting Diode, Organische Leuchtdiode. OLEDs werden aus nanostrukturierten Polymerfilmen hergestellt. Sie bestehen aus einer oder mehreren halbleitenden organischen Schichten, die von zwei Elektroden eingeschlossen werden. Diese enthalten lichtaussendende Materialien, die beim Anlegen einer elektrischen Spannung hell aufleuchten. Die OLEDs werden auf Glas oder auf durchsichtige, biegsame Trägerfolie wie transparente, elektrische Leiter aufgebracht. Die Anode wird mit der Leuchtschicht hauchdünn überzogen, die Kathode aufgedampft. So ergibt sich ein Bauteil nicht dicker als 200 nm.-Initiatve“. Für diese Aktivitäten sind in Summe mehr als 100 Mio. € an Fördergeldern vorgesehen.
2007 wurden mit Leuchtdioden, abgekürzt LED (engl. Light Emitting Diodes) Lichtausbeuten erreicht, die gleichauf mit jenen von Leuchtstofflampen liegen. Gleichzeitig erzeugen sie jedoch weniger Wärme und sind unempfindlich gegenüber Erschütterungen. Mehr zum Thema...
OLEDAbkürzung für Organic Light Emitting Diode, Organische Leuchtdiode. OLEDs werden aus nanostrukturierten Polymerfilmen hergestellt. Sie bestehen aus einer oder mehreren halbleitenden organischen Schichten, die von zwei Elektroden eingeschlossen werden. Diese enthalten lichtaussendende Materialien, die beim Anlegen einer elektrischen Spannung hell aufleuchten. Die OLEDs werden auf Glas oder auf durchsichtige, biegsame Trägerfolie wie transparente, elektrische Leiter aufgebracht. Die Anode wird mit der Leuchtschicht hauchdünn überzogen, die Kathode aufgedampft. So ergibt sich ein Bauteil nicht dicker als 200 nm. (engl. Organic Light Emitting Diodes) - die nächste Leuchtdiodengeneration eignet sich hervorragend für ultraflache Displays oder Flachbildschirme mit sehr hoher Farbechtheit. Mehr zum Thema...
Foto 1: Fraunhofer Institut für Angewandte FestkörperIn der Physik ein ausgedehnter (makroskopischer) Körper, der aus vielen Atomen besteht.physik; Foto 2: Philips
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