
Von 30.000 bekannten Erkrankungen des Menschen sind heute erst 10.000 behandelbar. Viele Krankheitsursachen können nur unter erheblichem Aufwand und mit eingeschränkter Verlässlichkeit nachgewiesen werden. Bis die Diagnose erstellt ist, verstreicht dabei für den Patienten wertvolle Zeit, die für sein Überleben entscheidend sein kann. Vor allem Viruserkrankungen oder Krebsleiden stellen Forscher und Ärzte vor gewaltige Herausforderungen. Die Gesundheitsversorgung der Zukunft soll schneller, verlässlicher, wirksamer und verträglicher werden. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt man weltweit große Hoffnungen in die Nanomedizin und NanobiotechnologieNanobiotechnologie ist die interdisziplinäre Schnittmenge zwischen Nanotechnologie und Biotechnologie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese Schnittmenge in seine Förderprogramme aufgenommen..
Wer das Leben auf der Ebene seiner molekularen Bausteine erforscht, erhält wichtige Einblicke in die Vorgänge, die zur Entstehung von Krankheiten und der Ausprägung ihrer Symptome führen. Ein Schlüssel zu diesem Verständnis ist die NanobiotechnologieNanobiotechnologie ist die interdisziplinäre Schnittmenge zwischen Nanotechnologie und Biotechnologie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese Schnittmenge in seine Förderprogramme aufgenommen.. Einerseits gibt sie der Wissenschaft die Werkzeuge an die Hand, die Lebensvorgänge im Nanokosmos nachvollziehbar oder sogar sichtbar zu machen. Andererseits ermöglicht sie auch die Herstellung von Systemen, die aus biologischen Stoffen und nanochemischen Funktionseinheiten kombiniert werden. Diese Verbindung liefert wiederum wertvolle Beiträge für den Einsatz der Nanotechnologie in der Medizin. Teilchen für die Diagnose und Therapie sind hier ebenso auf dem Vormarsch wie NanomaterialienWerkstoffe mit einer Abmessung oder Strukturierung unter 100 Nanometer. zur Verbesserung medizintechnischer Hilfsmittel.
Forscher setzen zunehmend auf die so genannte „Molekulare Bildgebung“ mit Nanokristallen aus HalbleiterMaterial, dessen elektrische Leitfähigkeit zwischen der eines Metalls und der eines Isolators liegt.materialien (z. B. Cadmiumselenid oder Cadmiumtellurid). Mehr zum Thema...
Bildgebende Verfahren wie beispielsweise die Computer- oder MagnetresonanztomographieMagnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen (oder tierischen) Körpers erzeugen, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen und oft eine sehr gute Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben. (MRT) werden in der medizinischen Diagnostik bereits vielfältig angewendet. Mehr zum Thema...
Im Rahmen der Magnetfeld-Hyperthemietherapie (MHT) wird der Tumor auf knapp über 40 Grad Celsius erwärmt. Dieses „künstliche Fieber“ macht die Zellen angreifbar für ergänzende Behandlungsmaßnahmen, z. B. Bestrahlungstherapie. Mehr zum Thema...
Ein wichtiges Feld für nanotechnologische Anwendungen ist die Medizintechnik. Mehr zum Thema...
Foto 1: Bayer AG; Foto 2: Philips Gemini - TF; Foto 3: MagForce; Foto 4: Urovision;
31.08.2010 - "Spannender als Schule": 5 Antworten auf die Frage des Tages der Nordsee-Zeitung. Mehr -> "
30.08.2010 - Von "kleinen" und "großen" Aha-Effekten. Wie 5.- und 13.-Klässler den nanoTruck erlebten. Mehr ->
29.07.2010 - "Hightech für Arnoldiner". necTV Neustadt (Coburg) berichtet ->
27.07.2010 - Der nanoTruck im THINK ING.-Porträt. Mehr ->
19.07.2010 - Millennium Technology Prize für den Erfinder der Grätzelzelle. Mehr ->
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Jede Zukunfts- technologie kann auch Risiken bergen. Mehr ...
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