Wie ein Fels in der Brandung stand er da, der nanoTruck beim Wissenschafts-Event 2009 "SternenMeer" der Initiative Science@Sail der Universität Rostock. Die Aktion, die das alljährliche Mega-Spektakel am Stadthafen der Hansestadt, Hanse Sail, mit "Naturwissenschaft zum Anfassen und Ausprobieren" tuned, holte in diesem Jahr auch die lebendige Nanotechnologie nach Rostock. Die Ostsee-Zeitung titelte "Wissenschaft, die Spaß macht" und traf damit ins "Blaue". Stolze 2.500 Besucherinnen und Besucher waren mutig, und wagten trotz launiger Warnung der Veranstalter, "Vorsicht Wissenschaft!", einen Schritt über die Schwelle des nanoTrucks hinein in die Welt winziger Dimensionen.

Zwei Tage lang, vom 7. bis 8. August, lag der nanoTruck im "SternenMeer" beim diesjährigen Wissenschafts-Fest Science@Sail der Universität Rostock vor Anker. Die "publikumsmagnetisch" wirkende Veranstaltungsreihe innerhalb des größten maritimen Volksfestes in Mecklenburg-Vorpommern, der Hanse Sail in Rostock, hatte den nanoTruck als ihr Eröffnungs-Highlight in ein buntes, dreitägiges Mitmach-Programm eingebettet. Und die beiden Konzepte von Science@Sail und nanoTruck harmonierten vortrefflich. Beides Aktionen, bei denen der Spaß an der Wissenschaft im Vordergrund steht und der direkte Kontakt mit ihr groß geschrieben wird. Etwa im Institut für Physik der Universität Rostock am zweiten Veranstaltungstag, wo große und kleine Besucher mit einer der "Königsdisziplinen" der Nanotechnologie unter dem Motto "Physik zum Begreifen" auf Tuchfühlung gehen konnten.

Im nanoTruck wiederum kontaktete man die Wissenschaft "hautnah" bei einer von insgesamt sieben Präsentationen am Labortisch der mobilen Erlebniswelt, die vom Verein [Rostock denkt 365°] als Beitrag zum Rostocker Wissenschaftsjahr 2009 zur Science@Sail eingeladen worden war. Dort zeigten die Wissenschaftler Dr. Christian Deutscher und Dr. Markus Döring neugierigen Science-SeglerInnen, wie es möglich ist, mit winzigen Eisenteilchen Krebsgeschwüre zu bekämpfen und warum die Natur der Nanotechnologie gerne als Vorbild dient. So weiteten sich die Augen der vorwiegend jungen Besucher sichtbar, als nicht nur Wasser, sondern auch dickes, rotes Ketchup vollkommen rückstandsfrei von einem Lotusblatt abrutschte. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Mutter Natur die richtigen "Stichworte" für innovative Entwicklungen im NanometerEin Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters.-Bereich liefert, und was Wissenschaft und Forschung daraus machen.
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