220 Einsatztage, 103 verschiedene Standorte und über 114.000 Besucher - so positiv fällt die Bilanz für den nanoTruck im Tourjahr 2009 aus. Von Nord nach Süd, von West nach Ost: dem Nano-Mobil des Bundesforschungsministeriums war kein Weg zu weit, keine Anfahrt zu schwierig und kein „Plan-B-Stellplatz“ fremd, um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an Schulen und Universitäten, bei Messen und Kongressen, Wissenschaftsnächten und zahlreichen anderen spannenden Veranstaltungen die Pforten zur „Welt der kleinsten Dimensionen“ zu öffnen. Nur einige der Highlights waren die beiden „internationalen Taufen“ des nanoTrucks in Prag und Brüssel, hochkarätige Fachkonferenzen wie die Ulmer WING-nano.DE zum Thema Nachhaltigkeit und der Abschlusstag der Nobelpreisträgertagung 2009 auf der Insel Mainau am Bodensee, aber auch das 3.medienfest.nrw mit den „Medienmachern von morgen“ oder die mit Bundespräsident Horst Köhler, dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel, prominent besetzte Eröffnung des Zentrums Neue Technologien (ZNT) im Deutschen Museum in München.

Einmal als „mobile Außenstation“ bei dieser feierlichen Eröffnung, ein anderes Mal als interaktive Plattform bei Jobtalks mit Experten aus der Praxis, die ihrem Auditorium aus erster Hand die zahlreichen Berufs - und Zukunftsperspektiven in diesem Technologiefeld schmackhaft machten. Aber auch schlichtweg „solo“, als Experimentierfeld mit über 60 Mitmach-Stationen brachte der nanoTruck seine Besucher über die Grenzen der Republik hinaus nicht selten zum Staunen. So beispielsweise auch die internationalen Gäste beim Besuch des Science-Trucks in Brüssel. Von der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in der EU in die europäische Hauptstadt eingeladen, nutzten neben den Schülern der Internationalen Deutschen Schule auch Mitglieder der Ratsarbeitsgruppe Forschung und eine Gruppe von Kommissionsmitgliedern, Bildungs- und Forschungsreferenten, in einer Sitzungspause die Gunst der Stunde, um sich das weite Feld der Nanotechnologie an griffigen Beispielen wie der Krebstherapie mit FerrofluidFerrofluide Stoffe bestehen aus nanoskaligen, magnetischen Nano-Partikeln in einer Trägerflüssigkeit.en im nanoTruck anschaulich präsentieren zu lassen.
Die letzten Tourziele des nanoTrucks für das ausklingende Jahr 2009 führten nach Rheinland-Pfalz und Hessen: Diez, Ingelheim und Rüsselsheim, so die Stationen. In Ingelheim erwarteten Dr. Markus Döring allein bei seinem Vortrag „Alles Nano oder was? - Über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie“ in der Aula des Sebastian-Münster-Gymnasiums über 120 wissbegierige Schüler. Auch beim anschließenden Programm war im nanoTruck immer „Full House“. Dass hier „gut was los war“, bemerkte auch Fachbetreuer Eckhard Schneider: „Wir hätten locker zwei Tage bespielen können, unsere Schüler waren begeistert“. Diese brachten sich auch tatkräftig ein und stellten den nanoTruck-Wissenschaftlern knifflige Fragen wie „Was bewirkt der Ruß im Autoreifen?“ Sicherlich nicht die letzte Frage dieser Art, die beantwortet werden wird, wenn der nanoTruck auch im nächsten Tourjahr seinen Beitrag dazu leistet, den bundesweiten Wissensdurst nach Informationen zur Nanotechnologie zu stillen.
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