Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei: Genau diese Anzahl Orte am Dreiländer-See besuchte der nanoTruck auf Einladung des „Nano-Zentrums Euregio Bodensee“ (NEB), des Kompetenzzentrums für Technologietransfer an der Universität Konstanz, im Rahmen seiner knapp einwöchigen Bodenseetour. Vom 23. bis 26. März machte das Roadshowfahrzeug „mit jeder Menge Zukunftstechnologie an Bord“ in Singen, Konstanz und Friedrichshafen Station.
Vom 23. bis 26. März machte das Roadshowfahrzeug „mit jeder Menge Zukunftstechnologie an Bord“ in Singen, Konstanz und Friedrichshafen Station. An den insgesamt vier Veranstaltungstagen gewannen dabei Schüler verschiedenster Altersstufen und Schultypen, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Bildung, Medien und Industrie sowie viele interessierte Bürgerinnen und Bürger erkenntnisreiche Einblicke in die Entwicklungspotenziale der Nanotechnologie. „Das ist ein Stück Zukunft und mehr als spannend“, zeigte sich der 17-jährige Berufsschüler Stefan Schabert beim letzten Tourstopp in Friedrichshafen von der „Zwergentechnologie“ begeistert.
Aber auch in Singen und Konstanz, den ersten beiden Tour-Stopps, gab es neben jeder Menge aufschlussreicher Information über die Vielzahl zukunftsträchtiger Anwendungsgebiete der Nanotechnologie die eine oder andere Überraschung aus den Besucher-Reihen. So sorgte einer der Gäste während des VIP-Presserundgangs in Singen selbst für einen klassischen Aha-Effekt: Vor den skeptischen Augen der VIP-Gäste, mit dabei Stadträtin Gabriele Eckart und ihr Kollege Manfred Basler, zeigte sich Dr. Robert Maus, Landrat a. D. des Landkreises Konstanz, risikofreudig, und streckte dem projektbegleitenden Wissenschaftler, Dr. Christian Deutscher, während der Demonstration des „Lotus-Effekts“ seine angeblich Nano-beschichtete Krawatte hin. Anders als beim natürlichen Vorbild, dem Lotusblatt, perlte das großzügig verteilte Ketchup zwar nicht von der Krawatte ab, mit etwas Wasser wurde das gute Stück zur Erleichterung des Wissenschaftlers aber ohne Probleme wieder sauber. „Ein bisschen Nano muss da wohl doch drin gewesen sein“, schmunzelte Christian Deutscher anschließend.
Als Partner des Netzwerkes „Nano-Zentrum Euregio Bodensee“ (NEB) beteiligte sich neben „Singen aktiv Standortmarketing e.V.“, der Initiative „grenzenlos denken“ im Jahr der Wissenschaft 2009 der Stadt Konstanz auch die IHK Hochrhein-Bodensee an der Organisation der „Nano Days am Bodensee“. Deren Geschäftsführer, Prof. Dr. Claudius Marx, verdeutlichte bei seiner Begrüßungsrede am zweiten Veranstaltungstag im nanoTruck, wie revolutionär diese junge Querschnittstechnologie tatsächlich ist: „Früher hieß es einmal: Immer größer, immer höher, immer weiter, wenn man beispielsweise an den Fahrzeug-, Flugzeug - oder Brückenbau denkt.“ Mit der Nanotechnologie würden heutzutage aus Zwergen Giganten, „Zwerge nämlich mit gigantischen Möglichkeiten“, so Marx. Diesen Gedanken erläuterte Prof. Dr. Günter Schatz, Geschäftsführer des NEB, am am 23. März im Friedrich-Wöhler-Gymnasium in Singen im Rahmen seines Vortrags zum Thema „Nanotechnologie – Realität und Vision“ den zahlreich erschienenen Zuhörern und Pressevertretern. Die Bodensee-Region war sich einig: „Der nanoTruck soll wiederkommen!“
Eines der chancenreich-
sten Technik-
felder der Welt. Mehr ...
Eine Technologie mit exzellenten Berufs - aussichten.
Mehr ...
Jede Zukunfts- technologie kann auch Risiken bergen. Mehr ...
KMU im Fokus. Mehr ...
Der nanoTruck kommt auch zu Ihnen! Mehr zum Thema...
Mit ihrem Wissen können angehende Nano-Profis wertvolle Preise gewinnen. Hier geht's zu den Fragen...