Der nanoTruck im Porträt

Auf achtzehn Rädern, im Dienste des „winzig Kleinen“, war er unterwegs, der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Ausstellungsfahrzeug stand im Mittelpunkt einer europaweit einzigartigen mobilen Dialoginitiative ihrer Art zur Nanotechnologie und tourte über zehn Jahre bis März 2015 unter dem neuen Motto: „nanoTruck – Treffpunkt Nanowelten“ durch ganz Deutschland.

Innenansicht des Untergeschosses im nanoTruck
Nanotechnologie interaktiv erleben im nanoTruck

Im nanoTruck  angekommen tauchte man ein in die Welt der kleinsten Materiestrukturen, die sich in einem weiten Spektrum unterschiedlicher Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten praxisnah präsentierten.

In enger Verbindung mit den Lebens- und Arbeitswelten moderner Gesellschaften umfasste das Informationsangebot zahlreiche Verfahrens- und Herstellungsbeispiele, etwa aus den Bereichen Medizin, Energie, Umwelt, Information, Kommunikation, Lichttechnik und Mobilität.

Große Plasmabildschirme, Schautafeln und Multimedia-Terminals flankierten die umfangreiche Exponatschau mit weit über 70, mehrheitlich interaktiven Ausstellungsobjekten. Vom einfachen Funktionsmodell über spezielle Installationen bis zu spannenden Simulationen reichte die Palette der in Kooperation mit Forschungsinstituten, Universitäten und Unternehmen entwickelten Objektpräsentationen.

Zwei Laborbereiche dienten in Workshops und Praktika als Experimentierfelder für praktische Beispiele aus der Nanoforschung – etwa für die Krebsmedizin oder die ressourcenschonende Energiegewinnung.

Innenansicht des Obergeschosses im nanoTruck
Das Obergeschoss des nanoTrucks: Kino und mehr

Ein multifunktionaler Veranstaltungsraum im Obergeschoss mit Großbildschirm für Filmvorführungen, Info-Terminals und zusätzliche Exponatpräsentationen diente als interdisziplinäres Gesprächsforum.