Weniger Reibung: Nanotechnologie im Automotor

10 bis 15 Prozent des Benzins gehen im Motor für Reibungsarbeit verloren, beispielsweise an der Zylinderwandung und den Kolben, an Kurbelwelle und Pleuel sowie der Nockenwelle und den Ventilen. Es ist daher ein sinnvoller Ansatz, den Kraftstoffverbrauch von PKWs zu senken, indem man die Reibung im Motor verringert.

schematische Abbildung eines Querschnitts durch einen Motorblock
Nanotechnologie im Automotor hilft Benzin zu sparen. (Foto: Daimler AG)

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung haben Unternehmen der deutschen Fahrzeugindustrie gemeinsam mit universitären Partnern ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt.

Ziel der Zusammenarbeit war die Beschichtung des Aluminiumkurbelgehäuses mit bestimmten Werkstoffen, in die 60 bis 130 nm große Nanokristalle aus Eisencarbid und Eisenborid eingelagert sind.

Diese Werkstoffe bilden extrem harte und gleichzeitig reibungsarme Schichten und sind deshalb hervorragend geeignet, um Reibungsverluste im Motor zu verringern und so Kraftstoff einzusparen.

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